KonzeptSchreiber

Graf Kuefstein wird EMT von seinen Verhandlungen mit JW berichten. Die böhmischen Streitigkeiten sind beigelegt. Hofft, dass sein Kammerpräsident Graf Schaesberg , der von ihm schon als Erbpostmeister belehnt wurde, vom Kaiser entschädigt wird. Hat sich entschlossen, seine Lehen und Rechte in der Grafschaft Leuchtenberg Lamberg zu Lehen aufzutragen. – Wird EMTs Gedanken wegen seines Bruders, Pfalzgraf Karl (Philipp) und Neapel noch beantworten. – Der Papst muss erkennen, wie sehr EMT sich die Aufrechterhaltung des Vergleichs (zwischen Papst und Kaiser) angelegen sein lässt. – Im Vertrauen gesagt, könnte man sich in Wien damit begnügen, den Hoch- und Deutschmeister (Bruder Franz Ludwig) beim letzten mal um Münster gebracht zu haben; ein Bischof von Münster kann im Notfall ebenso gut heiraten wie ein Bischof von Worms. – Hat tatsächlich kein sonderliches Vertrauen mehr zum Grafen Wiser und hat ihn nur in Erinnerung an die treuen Dienste seines Vaters so lange in seiner Funktion belassen; er ist unbesonnen, argwöhnisch und hochmütig. – Bezieht sich wegen der Tochter des Redings auf den Brief seiner Gemahlin an EMT.

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