Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg an Johann Wilhelm von Pfalz-Neuburg, Wien am 20.02.1698 (Monat ermittelt)

Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kasten blau, 44/7

Ausfertigungeigenhändig

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120 julij 1698 2Durchleüchtiger Cuhrfürst, mein herzallerlibster herr bruder 3Hoff, dero Liebden werden dero reis glükhlich vortsezen, 4welches mich hochst erfrewen wirt zu vernemen, 5in sonderheit, weil ich die hoffnung hab, 6dero Liebden balt wider zue sehen. Vntersteh mich, mein 7fraw schwegrin einzuladen, die zeit aber, weil man 8von der prager reis reden duet, kan so nit de- 9terminirt werden, bis dise reis stabilirt oder 10eingestelt wirt, welches nach ostern geschen 11solle. Überschikh hirmit die vhrs, gehört ihr 12Durchlaucht, vnser geliebsten mama, habs richten laßen, hoff, 13sie soll iezt gutt gehn. Der Pater Jacob ist sehr 14übel zu friden mit der ausfertigung vohr 15die Königin, wis dero Liebden aus beyligenden sehn werden.


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16Will schawen mit dem Schellerer, wie die 17sach kön eingericht werden, das er zue friden 18vndt mihr gleichwoll sicher seindt. Due mich 19dero Liebden befehlen vndt werde sterben 20dero Liebden 21getrewste schwester 22Eleonora 23Wien den 20ten ?? 1698