Eleonora Magdalena von Pfalz-Neuburg an Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg, o.O., o.D. (September 1681)

Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Kasten blau, 45/8

Ausfertigungeigenhändig

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1Durchleüchtiger Fürst, herzallerliebster herr vatter 2Der liebe Pater Jochem hatt mihr ein gnädiges schreiben 3von ewer Durchlaucht mit gebracht vom 23 passato, wahraus 4ich mit großen freüden ewer Durchlaucht guetten wohlstant 5vernommen, vndt das sie auf Keisheim werden. 6Es ist mihr wohl leidt, das den guetten 7man mit dem hin vndt her reisen so vill 8geplagt ist worden vndt nit langer hatt könen 9hie bleiben, ist wohl gar ein gutter mann. 10Ich due mich gegen ewer Durchlaucht vnterdehnigst bedanken 11vohr die wein, bier vndt kes, so sie mihr 12gnädig überschikt haben, ist wohl alles haubt gutt. 13Zwar den wein hab noch nit von gedrunken, 14schpar in, bis mihr auf Wien kommen, weil 15nach aber vom vohrigen hie versehn bin, weis aber wohl, das 16er perfect sein wirt. Das bir ist noch gar 17guett ankommen, vndt die kes kan ich nit 18genuechsammb loben. Ich werde halt allezeit


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19mehr überhaüfet mit ewer Durchlaucht gnaden, 20kan es niemahlen genuechsamb ausschprechen. 21Der Pater Jochem wirt an mein stell helfen 22danken. Due mich hiemit in ewer Durchlaucht gnade 23vnterdehnigst befehlen, sterbe 24ewer Durchlaucht 25ganzergebenste trew gehorsamste 26dochter 27EMT